Star Wars: The Old Republic playTV & Tests
Exklusive Test-Reihe: Erstellen eines Charakters und erste Schritte in der Galaxie
Am 20. Dezember 2011 war es endlich soweit. Der neueste Abkömmling des Star Wars Universums, das MMORPG: The Old Republic, öffnete seine Pforten für alle hungrigen Spieler. Das heiß ersehnte MMO will vor allem mit seiner Story und den aufwendigen Dialogen neue Maßstäbe setzen. Um euch dieses Mal nicht vor einen Berg aus Text zu setzen, haben wir uns etwas nettes ausgedacht. Warum teilen wir das Spiel nicht in seine wichtigsten Features auf und präsentieren euch zu jedem eine kleinen Review, gepaart mit einem hübschen Video, damit ihr euch einen noch besseren Eindruck über den neuen Rollenspiel-Hit machen könnt. In der ersten Ausgabe unserer neuen Reihe präsentieren wir euch die Charakter-Erstellung und die ersten Schritte im Spiel. Viel Spaß!
Fünf Schritte zum eigenen Helden!
Die Charakter-Erstellung von Star Wars: The Old Republic ist in fünf Schritte unterteilt und beginnt gleich am Anfang mit der schwierigsten Frage überhaupt: Galaktische Republik oder das Imperium? Jede der beiden Fraktionen verfügt über vier Klassen, die von unterschiedlichen Rassen gespielt werden können. Bis auf wenige Ausnahmen, ist die Wahl der Rasse Fraktionsunabhängig. So könnt ihr zum Beispiel die Rasse Mensch auf beiden Seiten spielen. Was beim Blick auf die Klassen sofort ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass es keinen direkten Heiler oder Tank gibt. The Old Republic setzt hier auf eine neue Form des Klassen-Setups. Über die Erweiterte Klasse, die man ab Level 10 wählen kann, legt ihr euch dann auf eine Rolle fest. Wenn ihr euch also einen fetten Soldaten erstellt, seid ihr nicht gleich automatisch derjenige, der später ganz vorne steht und sich von dicken Bossen zu Brei kloppen lassen darf. Außer natürlich ihr wollt das! Der Rest der Charakter-Erstellung ist das altbekannte Einstellen der einzelnen Optionen. Angefangen von der Körpergröße, über die Augenfarbe, bis hin zu den Narben in eurem Gesicht ist hier alles dabei. Abwechslungsreich und doch kompakt, habt ihr hier zwar mittelmäßig viele Möglichkeiten, findet aber so schnell den Weg zu eurem eigenem, individuellen Helden.
Spielt sich wie ein Offline-Rollenspiel!
Nachdem wir nun unseren Charakter erstellt haben, schickt uns das Spiel direkt in unsere erste Cutscene. The Old Republic ist nämlich komplett vertont und alle wichtigen Stellen sogar mit aufwendigen Zwischensequenzen untermalt. Das haben die Jungs von BioWare nun mal echt drauf. Jede Quest und jeder Dialog ist vertont. Sogar euer eigener Held hat eine richtige Stimme. Ihr habt in den Gesprächen immer mehrere Antwortmöglichkeiten, die sich immer grob in Freundlich, Arrogant und Neutral unterteilen lassen. Je nachdem wie ihr antwortet, bestimmt ihr teilweise auch den Verlauf eurer Charakter-Handlung. Die soll, laut BioWare, nämlich individuell auf jeden Spieler angepasst sein. So esst ihr nicht zwangsweise die gleiche Suppe, wie alle anderen Spieler gleicher Klasse.
Obwohl einen die vertonten Dialoge in den ersten paar Level noch begeistern, fragt man sich doch schon sehr bald, ob das noch ein MMO ist? Mal abgesehen von den anderen Spielern, die um einen herum tanzen, spielt sich Star Wars: The Old Republic wie ein typisches Offline-Rollenspiel. Zwar ändert sich das durch die Gruppenquests und die späteren Flashpoints ein wenig, aber dennoch hat anfangs oft das Gefühl einen neuen Knights of the Old Republic (RPG-Klassiker von BioWare) Teil zu zocken, als ein richtiges MMORPG.
Viele Quests, doch wenig Abwechslung!
Ist man erst mal in der Welt von Star Wars: The Old Republic angekommen, wird man schnell mit Aufgaben bombardiert. Beginnet mit der Story-Quest, die man gleich mit dem Spielstart bekommt, geht es ab ins erste Level-Gebiet. Es dauert auch nicht lange und man wird mit Quests nur so überschüttet. Der Vorteil daran: alle können im gleichen Gebiet erledigt werden. Das ist auch der Vorteil am Quest-System von The Old Republic. Anstatt einfach nur von einem Quest-Hub zum Anderen zu flitzen, folgt man hier einfach der Story und bekommt dabei noch jede menge Nebenaufträge, die man im gleichen Atemzug mit erledigen kann. Hinzu kommen noch die Bonus-Quests, die man bekommt, sobald man einen Bereich betritt. So wundert es auch nicht, dass die Erfahrungspunkte ziemlich zügig angeflogen kommen und man schnell die ersten Level erreicht.
Ab Level 10 könnt ihr euch dann für eine von zwei Erweiterten Klassen entscheiden und den Weg eures Charakter noch mehr spezialisieren.
Leider ist die Qualität der Quests nicht gerade auf einem Niveau mit anderen Hit-MMORPGS wie zum Beispiel World of Warcraft: Cataclysm. Ihr pendelt die meiste Zeit zwischen den Klassikern: finde, hole, töte und bringe. Es reicht zwar völlig aus und erfüllt auch seinen Zweck. So richtig vom Hocker reißen einen die Aufgaben selbst aber nicht. Lediglich die Story, die um die einzelnen Quests herum aufgebaut wird, weiß zu überzeugen!
Fazit
Der erste Einblick in Star Wars: The Old Republic kann durch die extrem gut gemachten Dialoge und seinen actionreichen Spieleinstieg überzeugen. Auch wenn die Dialoge auf die Dauer etwas an den Nerven nagen und die Quests nicht gerade durch fulminante Abwechslung glänzen, hinterlässt das Spiel doch einen guten Ersteindruck. Lediglich etwas mehr Gruppenspiel würde The Old Republic gut tun. Immerhin ist das Spiel ein Online-Rollenspiel und nicht nur weiterer Ableger der legendären Knights of the Old Republic Serie.
Bei diesem Spiel handelt es sich um ein Deutsches MMO.
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UsulDaNeriak
07.01.2012 - 14:34 Uhr #1
das spiel ist in der tat ein gutes, wenn auch hochgradig lineares offline-RPG und kann, wenn auch nicht mit Skyrim so doch mit den üblichen games dieses genres mithalten. spielt man es nur als sologame und vermeidet alle group-instanzen, dann bekommt man für sein geld mindestens 2 volle RPG ( 1 imperialer und 1 republikaner). und das ist eine ganze menge spiel fürs geld. mit 2 klassenquests sollte man auch in 1-3 monaten durch sein. spielt man weitere klassen, so können sich die startgebiete wie auch die planetaren questreihen der fraktionen sowie die nebenquests wiederholen. das sind schätzungsweise 2/3 der story, weshalb ich nur 2 klassen spielen werde und dann raus bin. alles wass MMO angeht in SWTOR, insbesondere das endgame ist altbekannter einheitsbrei, teilweise schlechter gemacht als in bekannten MMO, noch nicht vorhanden oder verbugt. für einen sandbox-fan wie mich ist das MMO-game eines theme-parks ohnehin indiskutabel, sei es pve oder pvp. aber die story ist großartig und als solo-RPG taugt SWTOR wirklich. das wird sicher einige, die eigentlich MMOs ablehnen, überzeugen das spiel zu kaufen und einige monate zu spielen. länger kann SWTOR aber diese kundengruppe nicht überzeugen und ich befürchte das gilt auch für viele MMO-spieler, die in ihre heimat zurückkehren werden, sobald ihnen die story ausgeht. aufgrund der aufwendigen vollvertonung, erwarte ich nicht, das Bioware schnell genug geeigneten content nachliefern wird. so sind bisher auch nur neue instanzen fürs endgame angekündigt. das aber, ist ein vollkommen anderes spielerlebnis, als das was die angefixten story-junkeys brauchen.Relik
06.01.2012 - 23:07 Uhr #2
Kann dem Geschriebenen auch nur beipflichten! Habe Zugang seid dem 14.12.11 und mittlerweile alle Klassen bis 20 angespielt. Die Story jeder einzelnen Klasse ist auf jeden Fall sehr gut umgesetzt und macht mit wirklich jedem Charakter Laune. Eine gewisse Zeit hat es mir auch Spass gemacht, mich im Star Wars Universum zu bewegen. Schaut man jedoch hinter die Kulisse, haben mich die Dialoge irgendwann auch ein wenig genervt und bis auf die Klassenquest habe ich sämtliche Dialoge mit der Leertaste vorzeitig beendet. Das führt aber unweigerlich dazu, das einem klar wird, was nun noch übrig bleibt, so ohne Dialoge. Nämlich ein standard MMO, um nicht zu sagen langweiliger Einheitsbrei. Pve kann man locker solo questen und bekommt auch massig XP, so das es Leute gibt, die 2 Wochen nach Release ihren 3 Twink anfangen^^ Twinken ist aber auch nötig, da es mit 50 wirklich nichts zu tun gibt. Berufe sind in 1 Tag gemaxt. Es gibt nur 3 BGs (Schlachtfelder), diese sind zur Zeit aber auch noch verbugt. Und Huttenball nervt mich persönlich gewaltig! Die meiste Zeit verbringen Leute wirklich damit, in der Raumstation zu stehen wie vergleichbar in Ogrimmar oder Sturmwind und sich Brain Afk mit der Gruppensuche im chat zu beschäftigen. Und das alles so kurz nach Release^^ Raumkämpfe werden mit gedrückter linker Maustaste absolviert (Dauerschiessen) und man muss wirklich aufpassen, dass man nicht einschläft. Mir ists passiert^^ Wer sich genügend Zeit nimmt und eher PvE orientiert ist, kann sicher eine Weile Gefallen an diesem Setting finden. Wer jedoch lange WoW gezockt hat wie ich, wird sich vielleicht doch eher wieder beim Genre Primus einloggen.sumfuiesse
06.01.2012 - 20:46 Uhr #3
Guter Bericht, kann ich soweit zustimmen, habe jedoch einen schwerwiegenden Fehler. Das Spiel hat nämlich zum teil große Probleme mit Nvidia Grafikkarten( Quelle. Google/Chats/Forum). Gibt ein häufiges Problem, das nach 5-30 min das Spiel ohne Bericht einfach abstürzt. gamercommunity ist recht ratlos, könntet ihr euch da nochmal i-wie informieren, ihr siitzt doch praktisch an der Quelle. Wäre nämlich ärgerlich, 70€ in den sand gesetzt zu haben. Mfg