Need for Speed: The Run playTV & Tests
Video-Test: Ums Leben gerannt oder auf die Schnauze geflogen?
Mit Need for Speed: The Run wollte Entwicklerstudio Black Box nicht bloß einen guten Racer auf die Monitore zaubern, sondern auch eine spannende Geschichte erzählen. Letzteres war bislang nie die Stärke der Reihe, was aufgrund der spaßigen Rennen aber auch keinen wirklichen Kritikpunkt darstellte. Leider schneidet aber auch The Run eine spannende Geschichte nur an und liefert nichts als eine solide Grundlage für eine gute Story. So hat der Protagonist des Spiels, Jack Rourke, im Laufe der Zeit einen Haufen Schulden angesammelt und das auch noch bei der Art von Leuten, bei denen man nicht mal mit einem Cent in der Kreide stehen möchte. Nachdem er grade so seinem Tod entfleucht entscheidet er sich also dazu am The Run-Turnier teilzunehmen und mit dem Preisgeld von 25 Millionen Dollarn seine Schulden zu begleichen. Das ganze klingt extrem spannend, wird aber kaum ausgeführt.
Wir fahren einfach so vor uns hin und genießen teilweise schöne Umgebungenen wie Las Vegas oder die Rockie Mountains. In seltenen Fällen gibt es vor einem Rennen dann noch eine schöne, aber nichts-sagende Zwischensequenz zu begutachten und noch seltener steigen wir tatsächlich aus unserem Fahrzeug. Wer das Spiel ein wenig verfolgt hat, weiß bestimmt schon von den groß angekündigten Sequenzen zu Fuß, diese sind eigentlich nur einfache Quick-Time-Events und kommen sehr selten vor.
Fahrtechnisch kann Need for Speed: The Run leider auch nicht wirklich viel bieten. Die Edelflitzer steuern sich selbst für ein Arcarde-Rennspiel allesamt zu leicht, so dass es fast unmöglich ist die Kontrolle zu verlieren und die KI agiert milde gesagt sehr lasch. Sowohl die Polizei als auch die Konkurrenz scheint extreme Berührungsängste zu haben und tuckert lieber neben uns her statt zu versuchen unseren Wagen außer Kontrolle zu bringen... das machen andere Need for Speed-Spiele, allen voran der vorherige Ableger Hot Pursuit, besser.
Immerhin sorgen verschiedene Spielmodi und Umgebungen dafür, dass uns nicht so schnell langweilig wird. Entweder wir müssen Positionen gutmachen und rasen gegen bis zu zehn Kontrahenten über den Highway oder wir haben einen etwas härteren Rivalen, den wir über die kurvigen Rockie Mountains verfolgen, während um uns herum überall Lawinen ausgelöst werden. In solchen Momenten kann man wirklich behaupten, dass NfS: The Run doch noch gute, wenn nicht sogar großartige Action liefert. Fährt man nämlich gegen bloß einen Gegner, agiert dieser auch aggressiver und lässt sich nicht so leicht abwimmeln, wie in den sonstigen Rennmodi.
Die Kampagne fällt leider mit 3,5 - 5 Stunden Spielzeit auch sehr kurz aus, wer danach noch Motivation sucht kann aber auf Challenge-Serien zurückgreifen oder mit seinen Freunden um die Bestzeit auf der Liebslingsstrecke wettern.
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Need for Speed: The Run
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BlackSkillz
02.12.2011 - 12:07 Uhr #1
Wie schon erwähnt wurde, ist es wirklich eher ein Film. Für einen Film bin ich aber nicht bereit 40€auszugeben. Das Spiel ist an einem Tag durch, daher mal lieber 2€ dafür in der Videothek lassen.