: Test
Connor mit Verspätung | Einmal quer durch Amerika
Connor mit Verspätung
Wie bereits erwähnt, schlüpfen wir in Assassin's Creed 3 in die Haut von Connor – einen englisch-indianischen Ureinwohner Amerikas. Doch zu Beginn waren wir selbst überrascht. Denn zunächst erleben wir ein kleines Abenteuer von Haytham Kenway. Nachdem wir den Tutorial-Abschnitt mit Desmond Miles abgeschlossen haben, wechselt das Spiel sofort in die Haut des britischen Freerunners, der mit Klinge und der Fertigkeit „Adlerauge“ ausgestattet ist. Er ist einer der weiten Vorfahren von Desmond Miles, der euch in den ersten Spielstunden an die Hand nimmt. Sein Abenteuer startet im Theatre Royal in London. Dort flüchtet er nach einem verdeckten Attentat für seine Organisation. Diese schickt ihn nach dem Fund eines mysteriösen Templer-Amuletts direkt weiter nach Boston. Und genau hier lernen wir eines der neuen Spielfeatures kennen: Schiffe. Wir schippern mit einer Mannschaft in eine Kolonie nach Boston. Auf dem Weg dorthin durchleben wir beispielsweise Seeschlachten und was es heißt, eine Meuterei zu verhindern. Später im Spiel gibt es von diesen Passagen noch einige mehr. Wir dürfen – wie in einigen Trailern bereits gesehen – auch selbst Hand an ein Schiffsruder legen. Aus Spoilergründen sagen wir euch an dieser Stelle jedoch nicht, wann und wo diese See-Passagen stattfinden.
Einmal quer durch Amerika
Nachdem wir die Vorgeschichte von Haythem Kenway durchlebt haben, schlüpfen wir schließlich in die Rolle von Connor – dem neuen Hauptcharakter in Assassin's Creed 3. Nach und nach schalten wir neue Ortschaften und Städte frei. Während wir mit Haythem noch in Boston, im Grenzland und in einem indianischen Dorf herum hüpften, dürfen wir mit Connor auch die frühen Stunden von New York City und anderen späteren US-Staaten miterleben. Außerdem gibt es kleinere Dörfer wie etwa Lexington, Concord, Charlestown und das Mohawk-Dorf, in denen Connors Stamm-Kollegen ansässig sind. Jede Stadt und jede Ortschaft stellt einen wichtigen Teil der Story. Und wie man es von Assassin's Creed gewohnt ist, sind die Städte unglaublich lebendig. Jeder NPC hat seine Aufgaben. Hier sind es Marktschreier, die versuchen auch in schweren Zeiten ihre Produkte an den Mann zu bringen. Dort ist es ein Dieb, der sich im richtigen Moment am Hab und Gut der Menschen bedient. In den dreißig Jahren, die wir von Connors Leben (1753 bis 1783) genießen dürfen, lernt der Mohawk allerhand historische Personen kennen. Dazu gehören unter anderem George Washington, Benjamin Franklin, Thomas Jefferson, Charles Lee, Israel Putnam, Paul Revere und Lafayette. Sie alle haben eine wichtige Rolle im 18. Jahrhundert gespielt. Doch damit nicht genug. Während die Szenen rund um Desmond Miles von der Inszenierung her schwächeln, punktet Assassin's Creed 3 vor allem in den Zwischensequenzen und den besonderen Momenten, die wir in der Haut des englisch-indianischen Protagonisten erleben. Wir wohnen beispielsweise der Unterzeichnung des Unabhängigkeitsvertrags bei oder erleben selbst mit, wie weit Sklaventreiber gehen, um bares Geld in die britischen Kassen zu spülen. Man darf gerne behaupten, dass Assassin's Creed 3 von der Inszenierung her der beste Teil der Serie ist.
