Halo: Combat Evolved Anniversary Test
Test: Eine Dekade Magnum-Terror und Plasmagranaten
Der Kampf um die Zukunft
Den media-in-res-Anfang Marke "Raumschiff wird von größerem Raumschiff verfolgt" kennt man vielleicht noch aus einem wahnsinnig erfolgreichen SciFi-Film, auch im Falle von Halo blickt man nach mehreren Jahren des storytechnischen Ausbaus des Universums und besonders nach dem zu Gemüte führen der Prequels etwas besser durch. Die Streitkräfte der Menschheit haben auf dem Planeten Reach eine üble Niderlage gegen die Covenant, einen Bund strenggläubiger Alienrassen, erleiden müssen und mit der Pillar of Autumn steuert nun das letzte überlebende Schiff dieser Schlacht nach einem Blindsprung in den Slipspace auf einen ominösen Ringplaneten zu, leider immer noch mit der Allianz an den Hacken. Also wird kurzerhand der Master Chief aus dem Kälteschlaf geholt, damit er den gegnerischen Streitkräften gehörig in den Hintern tritt. Bei dem Master Chief handelt es sich um einen Spartan, einen mit kybernetischen Implantaten ausgestatteten Supersoldaten, der für die nächsten zehn Stunden euer Protagonist sein wird. Gerne auch mit einem Freund vor der Konsole oder mit insgesamt vier Spielern über Xbox LIVE. Der gute Chief ist ein ziemlich gesichtsloser Kerl, das Reden wird in der Regel von seinem KI-Sidekick Cortana übernommen. Redegewandheit ist nun einmal nicht die Stärke von unserem wortkargen Hauptcharakter, ihm liegt dagegen der Kampf im Blut.
Nach Abschluss des ersten Kapitels inklusive Tutorial findet ihr euch auf der Ringwelt Halo wieder, auf der auch die Allianz Stellung bezogen hat. Ihr sollt mehr oder weniger im Alleingang als fehlerfreier Cowboy den Krieg zugunsten der Menschheit entscheiden, was gar kein so einfaches Unterfangen ist. Eure Feinde sind nämlich keine dämlichen Schießbudenfiguren mit aufgepinselter Zielscheibe auf der Stirn, sondern gehen bei Gefahr in Deckung oder rücken gemeinsam vor und drängen euch in die Enge, auch vor dem Gebrauch von Granaten schrecken sie nicht zurück. Außerdem sind die Fieslinge in ein hierarchisches System aufgeteilt, so gehen die kleinen Grunts bereits nach wenigen Treffern über den Jordan, die Eliten dagegen verlangen nach deutlich mehr Kampfgeschick und regenerieren sich aufgrund ihres Energieschildes mit der Zeit. Die KI von Halo konnte bereits 2001 beeindrucken und auch heute macht sie noch eine ausgesprochen gute Figur. Die meiste Zeit seid ihr alleine unterwegs, hin und wieder gesellen sich ein paar Marines dazu, die jedoch keine allzu große Hilfe sind und in der Regel der nächsten Gegnerwelle nicht standhalten können, sodass ihr kurzerhand wieder ein einsamer Wolf seid.
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Bilder-Serie zu : Halo: Combat Evolved Anniversary




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05.12.2011 - 19:16 Uhr #1
Alleine wegen der Halo-Serie lohnt sich der Kauf einer Xbox.