Binary Domain Vorschau
Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser
Herkömmlicher Japan Trash oder Shooter mit Potential?
Bergen Industries, ein für die Regierung arbeitendes Hightech-Konglomerat, ist Hersteller von tausenden Robotern, die ein neues Tokio über der alten Stadt erschaffen haben. Durch die Klimaerwärmung und dem Schmelzen der Pole ist die alte Stadt überschwemmt und nicht mehr zu benutzen. Im neuen Tokio werden die fleißigen Helferlein jedoch wie Sklaven gehalten und von den Besitzern für alltägliche Arbeiten genutzt. Hergestellte Roboter müssen außerdem immer als solche gekennzeichnet sein. Doch ein unbekanntes Unternehmen hält sich nicht an diese Vorgaben und baut Roboter, die wie Menschen aussehen. Und so kommt es, wie es kommen muss. Ein Hollow Child, halb Mensch, halb Maschine, bricht bei Bergen Industries ein und enthüllt das Unfassbare: Der CEO eines der gigantischsten Technologieunternehmen der Welt ist zur Hälfte ein Roboter. Auch sonst haben die Blechbüchsen diverse hohe Ämter bereits infiltriert und so startet ein Aufstand, welcher die Machtverhältnisse zu Gunsten der Maschinen ändern soll. Durch geschickte Propaganda spielt die japanische Regierung die Zwischenfälle herunter und lässt den Rest der Welt in Ungewissheit.
Daher entschließt sich die UNO eine Spezialeinheit, bestehend aus Agenten des britischen MI6, der US-Navy Seals und der chinesischen KPL unter Führung von Captain Dan Marshall, nach Tokio zu schicken, um die Stadt zu infiltrieren und weitere Informationen zu beschaffen. Nüchtern betrachtet klingt die Story eher nach Japan Trash, allerdings sind die westlichen Einflüsse deutlich zu spüren. Außerdem ändert sich diese Meinung bereits nach dem ersten Treffen mit einem „Seelenlosen“, einem Roboter, der menschlich aussieht und gar nicht weiß, dass er ein Roboter ist. Dieser wird gleich zu Beginn von einigen Yakuza vertrimmt, nach einigen Schlägen ist bereits Metall zu sehen. Doch die Maschine verhält sich menschlich, fleht um Gnade und bettelt. Spätestens an dieser Stelle wird deutlich, dass Binary Domain mehr zu bieten hat als herkömmliche Shooter á la „Roboter gegen Menschen“. Toshihiro Nagoshi, bekannt durch die „Yakuza“-Reihe, zieht den Spieler ganz bewusst auf die Seite der Maschinen und schafft eine beeindruckende Atmosphäre.
Seite 1: Herkömmlicher Japan Trash oder Shooter mit Potential?
Seite 2: Vertrauen muss man sich erarbeiten
Seite 3: Was kann der Multiplayer?
Seite 4: Fazit
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Accelerator
25.01.2012 - 23:41 Uhr #1
Klingt wiklich nicht schlecht. Aber ich hätte mir schon einen Koop-Modus gewünscht.